Über uns
Tiere waren schon immer wichtige Begleiter in meinem Leben. Viele Jahre habe ich Katzen gezüchtet. Die Heiligen Birmakatzen faszinieren mich noch immer, mit ihren blauen Augen, dem seidigen Fell und dem anschmiegsame, liebevollen Charakter. Mit meinen Katzen war ich oft an Ausstellungen, auch im Ausland und durfte einige Erfolge feiern. In der Tierwelt erschien sogar mal ein Bericht über unsere Katzenzucht. Ein dummer Unfall im Juni 2013 veränderte mein Lebend grundlegend. Ich musste die Katzenzucht aufgeben und wir tauschten unser Haus gegen eine grosszügige Wohnung mit grosser Terrasse direkt am Waldrand. Zwei Jahre hatte ich grosse Mühe beim Laufen und Treppensteigen. Wir hatten neben den Katzen auch immer einen oder zwei Hunde. Zuerst hatten wir einen kleinen Terriermix, Jessie wurde 17 Jahre alt. Aus einer renommierten FCI Zucht kaufte ich einen süssen Mops für die Zucht. Ich besuchte bei der SKG verschiedene Züchterseminare, liess den Hund bei der SKG ankören inkl. der vorgeschriebenen Gesundheitsuntersuchungen und besuchte auch eine Hundeausstellung. Alles schien bestens und ein passender Rüde wäre auch gefunden worden, wenn da nicht irgendein Bauchgefühl sich dagegen gestellt hätte. Der erste Punkt der mich verunsicherte war die sogenannte Linienzucht unseres Mops, von der FCI toleriert, aber für mich ist das Inzucht. Andere Züchter in Deutschland, nicht in FCI Vereinen thematisierten die Hüftgelenksdysplasie beim Mops. Eine Untersuchung, welche von den meisten Vereinen nicht verlangt wird. Aber ich wollte Gewissheit und liess unseren Mops Hera untersuchen. Beim persönlichen Gespräch erklärte mir der untersuchende Tierarzt, dass unser Mops so schlechte Hüften hätte, dass er einer Deckung nicht mit gutem Gewissen zustimmen könne. Die Gefahr, dass sich bei der Geburt die Hüften ausrenken könnten, sei sehr gross. Also war für mich klar, Welpen mit dieser Hündin wäre ethisch nicht vertretbar gewesen. Ich meldete dies der zuständigen Person in der SKG, dass ich mit meiner Hündin nicht züchten möchte wegen der schweren HD. Ihre Antwort war: Was wollen sie den jetzt mit dem Hund, ihn einschläfern lassen? Nein, einfach nicht züchten, war meine Antwort. Ihre Antwort: Das ist absoluter Blödsinn. Das waren meine Erfahrungen in der SKG und ich denke, jeder Käufer muss sich selber beim Züchter überzeugen, ob der Welpe gesund aufgezogen und geprägt wird, und wie die Haltung der Mutterhündin und Welpen ist. Für mich spielen die Abstammungspapiere ob von der SKG/FCI oder von einem anderen Rasseclub keine so Rolle. Wir wollen liebswerte Familienhunde, die ein ausgeglichenes Wesen haben. Möchte man aber an Ausstellungen teilnehmen ist man mit einem Pudel aus der FCI besser bedient. Ich habe selber grosse Mühe mit den vorgeschriebenen Pudelfrisuren. Der Pudel ist ein toller, intelligenter Hund, der gerne mit seinem Menschen etwas unternimmt. Diese Pompom Frisuren machen aus diesen Hunden Witzfiguren oder Salongeschöpfe. Das ist meine persönliche Meinung, Tatsache ist, der Hund selber leidet nicht daran wenn er Zöpfen und Mäschchen trägt.
Mops Hera wurde 12 Jahre alt, hatte immer mal wieder Probleme mit den Augen und der Atmung.
Die nächsten Hunde waren aus dem Tierschutz aus Spanien, zuerst Max und ein Jahr später kam Jano dazu. Super Hunde mit denen wir viel unternommen haben. Jano liebte es das Fahrrad zu ziehen, sogenanntes Bikejöring. Max liebte das Wasser über alles. An Neujahr 2024 ging es Max mit seinen 14.5 Jahren plötzlich viel schlechter. Die Untersuchung beim Tierarzt zeigte einen grossen Tumor an der Analdrüse, weshalb er Mühe beim Kotabsetzen hatte. Auch die Leberwerte waren ganz schlecht und wir wussten, der Abschied unseres treuen Max rückte näher. Als noch Atmungsprobleme auftraten, mussten wir unseren Max im Januar 2024 schweren Herzens gehen lassen.
Susanne Schulthess und ihre Grosspudelhündin lernte ich bei der Arbeit kennen. Ich war so begeistert von Zahira und wir tauschten die Adressen aus, obwohl wir damals noch Max und Jano hatten. Einen Monat nach dem Abschied von Max kamen Gioya und ihre sechs Geschwister auf die Welt. Das wäre die Gelegenheit für einen Pudel und erst noch in braun. Viele schlaflose Nächte folgten. Ist es vernünftig zu unserm alten Jano, er war auch schon 14 Jahre, einen Welpen zu nehmen. Am 16. April 2024 zog Gioya bei uns ein. Sie kam, sah sich um und wickelte alle, inkl. Jano, um ihre Lockenpfoten. Jano, der mit andern Hunden nicht spielte, entwickelte eine grosse Zuneigung zu Gioya. Sie konnte sich alles erlauben, sich sogar in sein Bettchen legen, er legte sich halt einfach zu ihr. Er blühte richtig auf bis er im Juni 2025 wahrscheinlich einen Hirnschlag erlitt und wir ihn erlösen mussten.
Wir sind vom Wesen unserer Gioya TOTAL begeistert. So kam der Wunsch auf mit ihr zu züchten.
Gesundheit/ unsere Zucht
Wir legen grossen Wert auf die Gesundheit der Elterntiere. Gioya hat einen grossen XXL Gentest von Labogen und ist auf HD AA, ED AA und Wirbel LST-Typ 0 untersucht worden. Gioya hat eine Heterozygotie von 45.7 %, also überdurchschnittlich hoch. Je höher der Anteil verschiedener Gene, desto weniger anfällig für Krankheiten sind die Tiere. Selbstverständlich können die Tests begutachtet werden. Auch der ausgesuchte Rüde wurde vollumfänglich getestet. Neben der Gesundheit ist uns das Wesen und der Charakter der Elterntiere sehr wichtig. Wir legen Wert auf wesensfeste, unerschrockene, ausgeglichene und anhängliche Hunde.
Die Welpen sind die ersten 3-4Wochen in der Wurfkiste neben unserem Schlafzimmer. Dann zügeln sie in ein Gehege ins grosse Wohnzimmer, damit sie alle Alltagsgeräusche mitbekommen. Je älter sie werden und ihr Aktionsradius grösser wird, bauen wir unser Wohnzimmer zum Welpenzimmer aus. Sie können sich frei bewegen, herumrennen, rangeln und mit uns kuscheln. Für uns bedeutet das zwar Mehrarbeit mit putzen.Wir nehmen das jedoch gerne in Kauf. Den Kleinen zuzusehen ist einfach ein Aufsteller und wir möchten es nicht missen.
Wir sind Mitglied im Schweizer Rassehunde Zuchtverband. Die Abgabe der Welpen wird mit den neuen Besitzern abgesprochen. Sie erhalten einen Stammbaum des SRZ, sie sind mehrfach entwurmt und haben die erste Impfung erhalten. Sie bekommen ein Futterpaket für die erste Zeit mit, sowie als Erinnerung eine kleine Kuscheldecke.